Afrika. Mythos und Zukunft by Katja Bohler, Jurgen Hoeren (eds.)

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8 Kolonialpolitisch lag die Funktionalität dieser Theorie auf der Hand – war durch sie doch »wissenschaftlich« nachgewiesen, dass das zivilisatorische Niveau des »schwarzen Kontinents« eben nur durch den Einfluss einer anderen (z. B. der europäischen) »Rasse« gehoben werden konnte. Fachwissenschaftliche Kontroversen in diesem Kontext waren somit häufig auch von politischer Relevanz, zuletzt noch in den 1970er Jahren im Fall der Ruinen von Great Zimbabwe. Ein kurzer Exkurs führt uns daher in die Entdeckungs- und Interpretationsgeschichte der vorkolonialen Geschichte des Südlichen Afrika.

Daher scheinen Europäer von diesen Bildern nicht abrücken zu wollen. Angesichts dessen ist die Konstruktion der Afrika-Bilder im imperialistischen Kontext anzusiedeln, da sie ein struktureller Bestandteil der Herrschaft über Afrika war. Die Dekonstruktion der Afrika-Bilder im heutigen Kontext verlangt vom Westen eine aktive Partizipation 32 und hängt von dessen Willen ab, sich auf einen egalitären Dialog mit Afrika einzulassen. Die Frage, ob der Norden wirklich zu einer ebenbürtigen partnerschaftlichen Beziehung mit Afrika bereit ist, ist nicht unerheblich: Die Verwirklichung eines wahren Dialogs mit Afrika setzt voraus, dass Europa seine uralte Haltung aufgibt; Chinua Achebe bringt diese Forderung auf eine einfache Formel: »Eines sollte doch völlig klar sein: In der Auseinandersetzung mit dem schwarzen Menschen steht der Weiße vor einer ganz einfachen Entscheidung: Entweder akzeptiert er, dass der Schwarze ein Mensch ist und damit auch die Gleichberechtigung, die sich daraus ableitet; oder er lehnt das ab und betrachtet ihn lediglich als Lasttier.

Zu viele Unterlagen sind verloren gegangen, die meisten Überlebenden in der Zwischenzeit verstorben. So ist auch nicht verwunderlich, dass sich die Klagebegründung in vielen Punkten auf die Verwertung von Sekundärliteratur stützt – keine Grundlage für ein juristisches Verfahren ohne Vorlage weiterer Beweise. Einen Genozid juristisch einwandfrei zu beweisen, fällt in der Praxis oft schwer, wie aus der Rechtsprechung zu den Urteilen der Strafgerichtshöfe zu Ex-Jugoslawien und Ruanda ersichtlich wird.

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